Bioökonomie und Kreislaufwirtschaft für die Landwirtschaft und Gewerbe
Gemeinsam entwickeln wir neue Wege zur sinnvollen Verwertung von Reststoffen und Nebenprodukten aus der Lebensmittelerzeugung.
Was ist das Projekt "LandWert - Mehr als Rest"?
- Chancen der Bioökonomie und Kreislaufwirtschaft sichtbar machen
- Kooperationen zw. landwirtschaftlichen Betriebe und Gewerbebetrieben
- Ziel: gemeinsam neue Ideen und Möglichkeiten entwickeln, um Reststoffe und Nebenprodukte in der Region sinnvoll zu verwerten
Vernetzung
Austausch mit anderen Betrieben, Forschung und Praxis
Praxisbeispiele
Konkrete Ansätze, wie Reststoffe gewinnbringend genutzt werden
Wissen
Informationen über aktuelle Entwicklungen und Fördermöglichkeiten
Unterstützung
Begleitung bei der Umsetzung innovativer Lösungen
Schwerpunktthemen im Projekt
1. Reststoffe aus der Gemüseproduktion
2. Agrarreststoffe, Grasland, Fasern
3. Forst- und Reststoffe aus der Holzverarbeitung
4.
Biolog. Kunststoffe, Produktions-Materialien
5. Streuobst, Reststoffe aus der Obstverarbeitung
6. Aquaponik
Fachtagung "Aquaponik" am 13.02.2026
Großes Interesse am Fachtag „Aquaponik“ des Projekts „LandWert – Mehr als Rest“ am 13.2.2026: Zwischen 30 und 40 Teilnehmer kamen nach Rottenbach und Diersbach – darunter Gäste aus Tirol, Salzburg und Niederösterreich.
Die Mischung war vielfältig: Interessierte aus Landwirtschaft,
Forschung, Landwirtschaftskammer, Vertreter der beteiligten LEADER-Regionen sowie
erfahrene Aquaponik-Betreiber. Rund die Hälfte hatte bisher wenig Erfahrung mit
dem Thema, ein Viertel brachte bereits Praxiswissen mit. Einige Teilnehmer
betreiben Aquaponik bereits erfolgreich im Tagesgeschäft. Das sorgte für
intensive und fachlich spannende Diskussionen.
Im Mittelpunkt standen die Wahl geeigneter Fischarten
sowie passende Gemüsekulturen. Aus der Praxis wurde klar: Der Fischverkauf
bringt derzeit mehr direkte Wertschöpfung, Gemüse spielt wirtschaftlich noch
eine Nebenrolle.
Die Kundenstruktur reicht vom Einzelkonsumenten über
Gastronomiebetriebe bis zu B2B-Kunden – mit hoher Kundenbindung.
Der Einstieg in Aquaponik gilt als niederschwellig:
Neben ausreichend Platz braucht es vor allem handwerkliches Geschick. Technik
und Know-how sind am Markt verfügbar, Unterstützung bieten auch die Landwirtschaftskammern.
Ansprechpartner
Ing. Mag. Georg Gumpinger
Projektleiter
Mail: info@gutundco.at
Tel: 0660 / 8237311
Sandra Lilg, BSc MA
Projektleiterin
Mail: info@eieo-energieberatung.at
Tel: 0650 / 5678012
Dipl.-Ing. Christoph Mader
LEADER-Region Mostlandl Hausruck
Mail: mader@mostlandl-hausruck.at
Tel: 0676 / 656 2928
DDI Josef Wolfthaler
LEADER-Region Traun4tler Alpenvorland
Mail:
office@leader-alpenvorland.at
Tel:
0681/ 2060 5176
DI Felix Fößleitner
LEADER-Region Nationalpark Kalkalpen
Mail:
felix.foessleitner@leader-kalkalpen.at
Tel: 0699/ 18848482
Christina Gnadlinger
LEADER-Region Wels Land
Mail:
gnadlinger@lewel.at
Tel: 0664/73729382
Susanne Kreinecker
LEADER-Region Eferdinger Land
Mail:
kreinecker@regef.at
Tel:
0664/3933511
Was ist Bioökonomie?
Die Bioökonomie steht für eine nachhaltige, natürliche Kreislaufwirtschaft, in der Ressourcen effizient genutzt werden. Angetrieben von wissenschaftlichem Fortschritt entstehen dabei innovative und umweltfreundliche Produkte, die helfen, fossile Rohstoffe wie Erdöl, Gas oder Kohle zu ersetzen. Stattdessen kommen Pflanzen, Tiere und organische Reststoffe zum Einsatz – also Rohstoffe aus der Natur.
Während die Bioökonomie fragt: „Was kann ich aus biologischen Rohstoffen machen?“, beschäftigt sich die Kreislaufwirtschaft mit der Frage: „Wie kann ich Abfälle vermeiden und Rohstoffe wiederverwenden?“
Zusammen sorgen beide dafür, dass wir weniger endliche Ressourcen verbrauchen – und so Klima und Umwelt schonen.