KEM Infoabende im Jänner: Sanieren, Heizung tauschen und Förderungen nutzen
Viele Haushalte beschäftigen sich aktuell mit der Frage, wie sie ihre Energiekosten langfristig senken und gleichzeitig einen Beitrag zum Klimaschutz leisten können. Die Klima- und Energiemodellregion (KEM) Mostlandl Hausruck lädt daher im Jänner gemeinsam mit den beteiligten Gemeinden zu mehreren kostenlosen Infoabenden ein. Im Mittelpunkt stehen die Sanierungsoffensive, der Tausch fossiler Heizsysteme sowie aktuelle Fördermöglichkeiten.
Die Veranstaltungen richten sich insbesondere an Haus- und Wohnungseigentümer:innen, die eine Sanierung oder einen Kesseltausch planen, aber auch an alle Interessierten, die sich einen Überblick über sinnvolle nächste Schritte verschaffen möchten. Die Inhalte werden verständlich und praxisnah aufbereitet – von Fördervoraussetzungen über technische Möglichkeiten bis hin zu konkreten Entscheidungshilfen. Darüber hinaus steht der KEM-Manager für individuelle Fragen zu Photovoltaikanlagen, Stromspeichern und Energiegemeinschaften zur Verfügung.
Ein Beispiel zeigt, wie attraktiv die Förderlandschaft aktuell ist: Beim Tausch einer Öl- oder Gasheizung auf ein Pelletsheizsystem können durch Bundes- und Landesförderungen insgesamt bis zu 11.400 Euro lukriert werden.
Die Teilnahme an allen Infoabenden ist kostenlos, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Download Präsentation Heiligenberg
Download Präsentation Bad Schallerbach
Download Präsentation Geboltskirchen
Die Fördermöglichkeiten für den Sanierungsbonus wurden leider mit 2. Februar 2026 eingestellt. Ab sofort sind nur noch Anträge für den Kesseltausch möglich.
Alle Förderzusagen, die bis dahin ausgestellt wurden, behalten selbstversändlich ihre Gültigkeit.
Umweltminister Norbert Totschnig:
„Die hohe Nachfrage zeigt, dass wir auf dem richtigen Weg sind. Die
Sanierungsoffensive wirkt und ist ein wichtiger Beitrag zur Reduktion
der Treibhausgase sowie zum Aufschwung für Österreich. Gleichzeitig ist
es unser Anspruch, besonders in Zeiten knapper Budgets die vorhandenen
Mittel möglichst effizient auf CO₂-Einsparung auszurichten. Deshalb
setzen wir mit dem restlichen Jahresbudget einen klaren Schwerpunkt auf
den Kesseltausch. Bereits gestellte Förderanträge und Registrierungen
bleiben von dieser Anpassung selbstverständlich unberührt.“