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Agrar-Landesrat Max Hiegelsberger: "20 oö. Regionen erhalten 45 Mio. Euro“

Förderung legte in aktueller Periode sehr guten Start hin

„Die Verantwortung muss dorthin, wo die Entscheidungen zu treffen sind: in die Regionen“, betonte Landesrat Max Hiegelsberger beim LEADER-Obleutetreffen im Agrarbildungszentrum Lambach. In der EU-2016 05 29 LEADER Obleutetreffengeförderten Regionalförderung hat sich Oberösterreich in 20 LEADER-Regionen ein Selbstverständnis gegeben und eine Gesamtstrategie entwickelt. In einer ersten Bilanz zeigt sich, dass die Förderung in der aktuellen Periode 2014-2020 einen sehr guten Start hingelegt hat. „186 Förderanträge mit einem Gesamtvolumen von 16 Mio. Euro und dazu 10 Mio. Euro LEADER-Förderung zeigt, dass wir gut unterwegs sind“, so DI Wolfgang Löberbauer als zuständiger Referatsleiter in der Abteilung Land- und Forstwirtschaft.

Lösungen für Zukunftsfragen

Neu bei LEADER sind die Kleinprojekte: Bis zu einem Projektvolumen von 5.700 Euro gibt es ein vereinfachtes Verwaltungsverfahren, 52 derartige Vorhaben sind derzeit in Oberösterreich in Umsetzung. „Die LEADER-Regionalförderung ist ein Startpilot für die Umsetzung innovativer regionaler Ideen.“ Die Umsetzungen kommen vorrangig aus den Bereichen Tourismus, Wirtschaft, Kultur und Landwirtschaft. Die meisten Projekte wurden bisher von Vereinen eingereicht. „Die LEADER-Regionalförderung kümmert sich um einen Zukunftsbereich. Wir können damit die Menschen dort abholen, wo man sich nicht nur immer mit Problemen beschäftigen muss, sondern Lösungen für Zukunftsfragen umsetzen kann“ resümiert Landesrat Hiegelsberger.

Beispielhaft sind in den LEADER-Regionen Oberösterreichs folgende Projekte in Umsetzung:

.         Kinderbetreuungsnetzwerk gemeindeübergreifend in der Region Sauwald-Pramtal,

·         Personalinitiative für Betriebe und Lehrplätze im Sterngartl-Gusental,

·         Schmecktakuläres Almtal in der Traunsteinregion,

·         Johannesweg in der Region Mühlviertler Alm,

·         Bruckner Kompetenzzentrum mit dem weltweit größten Brucknerarchiv in der Region Linz-Land,

·         die Jugendinitiative „Big Picture - Jugend denkt Zukunft“ in der Region Eferding,

·         eine Pflegekooperation in der Region Donau-Böhmerwald oder

·         die Entwicklung von Top-Ausflugszielen in der Region Attersee-Attergau.

Arbeitsplätze in die Regionen bringen

Die LEADER-Projekte werden mit 40 bis 80 Prozent Förderintensität aus EU-, Bundes- und Landesmitteln unterstützt. 45 Mio. Euro stehen den 20 Regionen in sieben Jahren zur Verfügung. „Stärken erkennen, Chancen eröffnen und Arbeitsplätze schaffen ist Aufgabe der LEADER-Regionalförderung. In dieser EU-Periode haben die Regionen vor Ort die Verantwortung für Budget und Themen, sie nehmen diese auch gezielt wahr“, dankt Landesrat Max Hiegelsberger den LEADER-Obleuten sowie den Managerinnen und Managern für ihren Einsatz.

Alle Details zu LEADER auf der Website: www.leader.at


Das Team vom LAG-Management hat die Mitgliedsgemeinden besucht um vor Ort mit den Verantwortlichen der Gemeinden Informationen rund um die Gemeinde, die Projektvorhaben und LEADER-relevante Blumen klThemen zu besprechen. Die Gespräche mit den Bürgermeisterinnen und Bürgermeistern, den Amtsleiterinnen und Amtsleitern, den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern vom Bürgerservice und anderen Gemeindebürgerinnen und -bürgern werden nun ausgewertet und die konkreten LEADER-relevanten Projektvorhaben auf Wunsch weiter aktiv vom Team des LAG-Managements begleitet.    

Die Mostlandl Roas verfolgt das Ziel, mit konkreten Aktionen die Menschen der Region mit LEADER in Verbindung zu bringen. Wir gehen in der Mostlandl Roas offensiv „hinaus aus dem Büro und hinein in die Region“ um Projektinformationen zu transportieren und Ideen auf den Weg zur Umsetzung zu bringen.

Weitere Aktionen sind geplant.


Mit der einstweiligen Ablehnung als neue Klima- und Energiemodellregion im Rahmen der Ausschreibung 2015 haben wir einen kleinen Rückschlag in unserem Engagement für den Umwelt- und Klimaschutz erhalten. Wir haben jedoch die Absicht, dass wir uns im Falle einer neuerlichen Ausschreibung durch das Bundesministerium wieder bewerben werden. Es ist deshalb geplant, nach der Mostlandlroas ein Treffen der Energieakteure in der Region Mostlandl Hausruck zu organisieren und dabei die weiteren Aktivitäten in diesem Themenbereich zu diskutieren und festzulegen.

In unserem Optimismus wurden wir durch ein Schreiben von der KPC (Kommunalkredit Public Consulting GmbH) bestärkt. Darin wurden die im Projektabschlussbericht übermittelten Aktivitäten der Klima- und Energiemodellregion Sternenland Hausruck Nord sehr positiv bewertet. Auch wenn nicht alle Vorhaben (Errichtung von Windkraftanlagen, Ausbau von Kleinwasserkraftwerken,..) aufgrund der Rahmenbedingungen wie geplant umgesetzt werden konnten, so steht diesen Projekten jedoch eine Übererfüllung der gesetzten Ziel gerade im Bereich der E-Mobilität und der Bewusstseinsbildung gegenüber.  

Diese positive Stellungnahme der KPC ist auch zusätzliche Motivation das Projekt KEM-Bewerbung NEU und die Aktivitäten im Bereich Klima- und Umweltschutz in unserer Region weiter zu bearbeiten. Wer sich zu diesem Thema aktiv einbringen möchte, ist herzlichst eingeladen sich im Leaderbüro zu melden.


Filmprojekt Helden Zeitreise

Haben Sie sich auch schon oft gefragt, ob der Einzelne tatsächlich die Geschichte verändern kann? Mit diesem Thema setzt sich das Projekt Helden Zeitreise des Vereines Haager Heimatmuseum auseinander. Die regionale Geschichte im Inn- und Hausruckviertel wird mit Schülerinnen und Schülern recherchiert. Zu einer ausgewählten historischen Begebenheit wird ein Held erfunden, der sich bemüht der prekären Situation eine positive Wendung zu geben. Diese Geschichten werden zu einem Episodenfilm entwickelt und mit Laiendarstellern in der Region gedreht.
Den vielen Beteiligten stehen kompetente Partner aus den Bereichen Geschichte, Pädagogik und Film zu Seite, die eine gelungene Umsetzung garantieren! Gemeinsam mit Sauwald-Pramtal, Oberinnviertel-Mattigtal und der Region Vöckla-Ager unterstützt die LEADER-Region Mostlandl Hausruck das Projekt Helden Zeitreise. Also wundern Sie sich nicht, wenn Ihnen in den nächsten Monaten ein Filmteam begegnet und sichern Sie sich Karten für die Filmpremiere!


Chorakademie Hausruck

Einen besonders gelungenen Start hat das LEADER-Projekt Hausruck Chorakademie hingelegt! Am Young Voices Day in Aistersheim haben sich über 150 junge Menschen vom gemeinsamen Singen begeistern lassen. Durch das regionale Zusammenwirken soll die Motivation am (Chor-) Singen steigen, Strukturdefizite durch neue Modelle ausgeglichen werden und die Zukunft der Kirchenmusik und des Chorgesangs in der Region gesichert werden. Die Projektverantwortlichen bieten in den kommenden 2 Jahren ein Impuls Programm für Chorsängerinnen und -sänger und solche die es werden wollen.  In den teilnehmenden Pfarren finden gemeindeübergreifende Chorproben statt, Ausbildungen für Chorleiter und Stimmbildungen und vieles mehr! Wenn Sie nun Lust bekommen haben Ihre eigene Stimme zu formen und die Freude am gemeinsamen Singen zu entdecken, dann nehmen Sie kein Blatt vor den Mund und informieren Sie sich auf
http://www.hausruckvoices.at .


 


In der Regionalversammlung der LEADER-Region Mostlandl Hausruck konnte Obmann Martin Dammayr von den Aktivitäten der ersten Monate viel Positives berichten.

Alle organisatorischen Vorbereitungen wurden abgeschlossen und die Gremien des Vereines haben ihre Arbeit aufgenommen. Kassier Bgm. Wolfgang Oberlehner verwaltetet das Förderbudget von € 2,7 Mio. für die laufende Periode. Die Bewertung der eingereichten Projektvorhaben wird vom Projektauswahlgremium vorgenommen.

Besonders hervorzuheben ist dabei das Projekt der Chorakademie Hausruck mit Projektleiter Walter Krenn aus Aistersheim. Interessierten Kirchenchören aus den Dekanaten Peuerbach, Kallham und Gaspoltshofen wird dabei ein vielfältiges Angebot zur Weiterbildung und Verbesserung der aktuellen Situation geboten. http://chorakademie.hausruckvoices.at/regionalversammlung laister

Über 60 Mitglieder der LEADER-Region zeigten im Urtlhof in Peuerbach großes Interesse für die Arbeit der Regionalentwicklung. In den kommenden Wochen wird die Mostlandl Roas fortgesetzt – alle Gemeinden werden besucht um ausreichend Informationen über alle Fördermöglichkeiten in LEADER zu besprechen!

 

Als Gastreferenten durften wir Leadermanager DI Günther Laister begrüßen, der uns seine Erfahrungen aus der LEADER-Region Weinviertel Donauraum berichtete.

  


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