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Mit der einstweiligen Ablehnung als neue Klima- und Energiemodellregion im Rahmen der Ausschreibung 2015 haben wir einen kleinen Rückschlag in unserem Engagement für den Umwelt- und Klimaschutz erhalten. Wir haben jedoch die Absicht, dass wir uns im Falle einer neuerlichen Ausschreibung durch das Bundesministerium wieder bewerben werden. Es ist deshalb geplant, nach der Mostlandlroas ein Treffen der Energieakteure in der Region Mostlandl Hausruck zu organisieren und dabei die weiteren Aktivitäten in diesem Themenbereich zu diskutieren und festzulegen.

In unserem Optimismus wurden wir durch ein Schreiben von der KPC (Kommunalkredit Public Consulting GmbH) bestärkt. Darin wurden die im Projektabschlussbericht übermittelten Aktivitäten der Klima- und Energiemodellregion Sternenland Hausruck Nord sehr positiv bewertet. Auch wenn nicht alle Vorhaben (Errichtung von Windkraftanlagen, Ausbau von Kleinwasserkraftwerken,..) aufgrund der Rahmenbedingungen wie geplant umgesetzt werden konnten, so steht diesen Projekten jedoch eine Übererfüllung der gesetzten Ziel gerade im Bereich der E-Mobilität und der Bewusstseinsbildung gegenüber.  

Diese positive Stellungnahme der KPC ist auch zusätzliche Motivation das Projekt KEM-Bewerbung NEU und die Aktivitäten im Bereich Klima- und Umweltschutz in unserer Region weiter zu bearbeiten. Wer sich zu diesem Thema aktiv einbringen möchte, ist herzlichst eingeladen sich im Leaderbüro zu melden.


In der Regionalversammlung der LEADER-Region Mostlandl Hausruck konnte Obmann Martin Dammayr von den Aktivitäten der ersten Monate viel Positives berichten.

Alle organisatorischen Vorbereitungen wurden abgeschlossen und die Gremien des Vereines haben ihre Arbeit aufgenommen. Kassier Bgm. Wolfgang Oberlehner verwaltetet das Förderbudget von € 2,7 Mio. für die laufende Periode. Die Bewertung der eingereichten Projektvorhaben wird vom Projektauswahlgremium vorgenommen.

Besonders hervorzuheben ist dabei das Projekt der Chorakademie Hausruck mit Projektleiter Walter Krenn aus Aistersheim. Interessierten Kirchenchören aus den Dekanaten Peuerbach, Kallham und Gaspoltshofen wird dabei ein vielfältiges Angebot zur Weiterbildung und Verbesserung der aktuellen Situation geboten. http://chorakademie.hausruckvoices.at/regionalversammlung laister

Über 60 Mitglieder der LEADER-Region zeigten im Urtlhof in Peuerbach großes Interesse für die Arbeit der Regionalentwicklung. In den kommenden Wochen wird die Mostlandl Roas fortgesetzt – alle Gemeinden werden besucht um ausreichend Informationen über alle Fördermöglichkeiten in LEADER zu besprechen!

 

Als Gastreferenten durften wir Leadermanager DI Günther Laister begrüßen, der uns seine Erfahrungen aus der LEADER-Region Weinviertel Donauraum berichtete.

  


Zukunftsweisende Maßnahmen für den Klima- und Umweltschutz

Während in Paris das globale Klimaabkommen unterzeichnet wurde haben die letzten Gemeinden der künftigen Klima- und Energiemodellregion Mostlandl Hausruck ihre Gemeinderatsbeschlüsse gefasst.  

Insgesamt 32 Gemeinden mit 61.500 Einwohnern (bis auf eine Gemeinde nahezu deckungsgleich mit der neuen Leaderregion) haben damit ihre Mitgliedschaft an der neuen Klima- und Energiemodellregion Mostlandl Hausruck bekundet. Damit ist der Grundstein für eigenes aktives Engagement zum Klima- und Umweltschutz gelegt. Die zahlreichen privaten Aktivitäten in der Region sollen nun durch diesen gemeinschaftlichen Einsatz verstärkt werden. Die Anerkennung als neue Region wird für die nächsten Wochen erwartet. Als nächster Schritt werden mit Vertretern der Gemeinden die eingereichten Maßnahmenpakete im Detail ausgearbeitet.

In dem 31-seitigen globalen Klimaabkommen setzte sich die Staatengemeinschaft das Ziel, die Erderwärmung deutlich unter zwei Grad, im Vergleich zur vorindustriellen Zeit, zu halten. Ein wichtiger Schritt, denn für betroffene Staaten und kleine Inseln hätte schon eine Zwei-Grad-Erwärmung katastrophale Folgen.

Des Weiteren soll mit dem Ausstieg aus fossilen Energieträgern weltweit eine schnelle Senkung der klimaschädlichen Treibhausgasemissionen erreicht werden. In der zweiten Jahrhunderthälfte soll dann ein Gleichgewicht erreicht werden, zwischen noch ausgestoßenen Treibhausgasen und deren Bindung, etwa durch Wälder.

Nähere Informationen zur Klimakonferenz in Paris sind unter http://unfccc.int/meetings/paris_nov_2015/meeting/8926.php ersichtlich. Die Unterlagen für die Bewerbung als Klima und Energiemodellregion sind hier ersichtlich.


Von der Idee zum Projekt!

Die LEADER-Region Mostlandl Hausruck unterstützt Projekte die einen Beitrag zur Umsetzung ihrer lokalen Entwicklungsstrategie leisten. Besonders förderwürdig sind dabei innovative Ideen, die einen Mehrwert für die gesamte Region darstellen. Dabei spielt die Zusammenarbeit und Vernetzung von Wirtschafts- und Lebensbereichen sowie der unterschiedliche Bevölkerungsgruppen eine große Rolle.

Der erste Schritt zu einem LEADER-Projekt führt Sie am besten ins LEADER-Büro!

Im Büro des Regionalentwicklungsvereines erhalten Sie alle wichtigen Erstinformationen über eine mögliche Förderung und Umsetzung in und außerhalb von LEADER.

Soll Ihre Idee zu einem konkreten LEADER-Projekt werden, unterstützen Sie die LEADER-Manager bei der Projektentwicklung und bei der Erstellung des Projektkonzeptes um den Förderantrag einreichen zu können. Die Entscheidung ob die LEADER-Region Mostlandl Hausruck ein Projekt fördert wird im PAG Projektauswahlgremium getroffen. Anhand eines Kriterienkatalogs bewerten alle PAG Mitglieder das Projekt. Die einzelnen Bewertungen werden zusammengeführt und daraus ergibt sich eine positive oder negative Förderempfehlung. Jedem Förderwerber wird das Ergebnis samt Stellungnahme dann schriftlich bekannt gegeben. Der Fördervertrag wird von der zuständigen Stelle am Land OÖ zugeschickt.

Die LEADER-Manager vom Mostlandl Hausruck Büro unterstützen Sie auch bei der gesamten Förderabwicklung bis hin zu den Zahlungsanträgen und dem Endbericht.


 

"European Rural Parliament" (Euorpäisches Parlament des ländlichen Raums) 4.-6.11. Schärding

Über 60% der europäischen Bevölkerung lebt im ländlichen Raum. Aber wo entwickelt sich dieser hin? Welche Sorgen, Ängste und Bedürfnisse plagen die Menschen am Land, was brauchen Sie um nicht – wie so viele – in die Stadt abzuwandern?

In 15 EU-Staaten gibt es teilweise schon seit den 80er Jahren sogenannte „National Rural Parliaments“, also nationale Parlamente des ländlichen Raumes. In Schweden oder Estland zum Beispiel nehmen bis zu 1.000 Personen an dieser jährlichen Veranstaltung teil. Die Ergebnisse werden den aktuellen Regierungen und Politikern als Orientierung für die künftige Gestaltung ihrer Politik mitgeteilt.

 

Im Jahr 2013 fand das erste Europäische Parlament des ländlichen Raumes in Brüssel statt. Die zweite Veranstaltung dieser Art konnte vom 4. Bis 6. November 2015 in die innviertler Stadtgemeinde Schärding geholt werden. Die Gründe dafür sind vielfältig: Neben der guten Lage zwischen den Flughäfen Wien und München zählt Schärding mit nur 5.000 Einwohnern als echtes ländliches Gebiet und hat zudem viel zu bieten. Im Grenzraum Österreich/Tschechien/Bayern können zusätzlich viele erfolgreiche Projekte mit unterschiedlichsten Inhalten und Herausforderungen studiert werden.

Bis zu 300 Personen werden erwartet. Delegationen aus 25 verschiedenen Nationen haben sich bereits gemeldet. Jede dieser Delegationen hat einen Prozess im eigenen Land gestartet und kommt mit spezifischen Inhalten angereist die in Versammlungen und Workshops in ein gemeinsames „Europäisches Manifest des ländlichen Raumes“ zusammengefasst werden. Das Manifest „Schärding 2015“ wird an sämtliche Regierungen Europas und die EU-Kommission übermittelt. Für die Stadt Schärding ist dies wohl der größte und bedeutsamste Kongress in ihrer Geschichte.
Die gesamte Veranstaltung steht unter der Patronanz des „Europäischen Rates“ und wird von drei parteipolitisch unabhängigen EU-Dachorganisationen, die sich mit ländlicher Entwicklung beschäftigen organisiert. Finanziell unterstützt wird die Veranstaltung vom Förderprogramm „Europa für seine Bürger“ (Europe for Citizens), sowie durch das Programm „Ländliche Entwicklung“ aus den Agrarressorts des Landes Oberösterreich und dem Lebensministerium.
Die Organisation obliegt der neuen LEADER-Region Sauwald-Pramtal unter Obmann Alois Selker unter tatkräftiger Mithilfe einer Projektmanagement-Firma und der BHAK Schärding, die sich mit etwa 10 Lehrern und 100 Schülern als Schulprojekt an der Gesamtorganisation beteiligt. Ihnen obliegt die Organisation der Workshopräume, einem Ausstellungszelt am Stadtplatz und eine Multimedia-Gruppe wird die gesamte Veranstaltung filmtechnisch dokumentieren.

 

Nähere Informationen finden Sie unter www.europeanruralparliament.com.

 


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