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Impulsgebende Referate, zukunftsweisende Projekte und interessante Netzwerkgespräche, so könnte man in Kürze die Inhalte bei der Streuobstklausur am 9. Februar in der landwirtschaftlichen Fachschule in Waizenkirchen beschreiben.

So referierte Ing. Mag. Franz Rosner von der RTD Wein & Obst Klosterneuburg darüber, was Streuobstregionen erfolgreich macht. Martin Dammayr als Obmann der Leaderregion gab einen Überblick über die bisherigen sehr umfangreichen erfolgreichen Aktivitäten in der Region zum Thema Streuobst, Most und Saft. Einen Ausblick in künftige Aktivitäten gewährte den Teilnehmern Ing. Robert Kreuzmayr, Firmeninhaber der Kreuzmayr Maschinenbau GmbH in Wallern, indem er über seine Visionen zum Thema Streuobst in der Region Mostlandl Hausruck referierte. 

 

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In den nachfolgenden Workshops wurden unter anderem mit Unterstützung von Dir. Stv. DI Dr. Manfred Gössinger von der HBLA Klosterneuburg zukunftsweisende Projekte erarbeitet. Für die Errichtung einer Service- und Informationsstelle mit einem Streuobstwart wurden die ersten Planungsschritte fixiert. Zudem hat man an der Entwicklung einer wirtschaftlich, interessanten Vermarktungsstrategie für derzeit ungenutztes Streuobst gearbeitet. Große Beachtung fand auch die Projektidee zur Errichtung eines Schaugartens zum Thema Streuobst in der Region.

Die Teilnehmer aus den verschiedensten Bereichen nutzten darüber hinaus die Veranstaltung zum Erfahrungsaustausch und Netzwerken. Auch dabei wurde noch die eine oder andere Projektidee geboren und Kontakte für mögliche Kooperationen geknüpft. Die gute Zusammenarbeit mit der Nachbarregion Naturpark Obst-Hügel-Land wurde durch die Teilnahme von DI Rainer Silber unterstrichen.

 

 

 


Mit einem Zielworkshop hat die Leaderregion Mostlandl Hausruck und die Klima- und Energiemodellregion Mostlandl Hausruck das Mobilitätsprojekt gestartet.

Ein funktionierender Öffentlicher Verkehr (ÖV) ist eine wesentliche Voraussetzung für die Lebensqualität. Um eine ÖV-Grundversorgung in der gesamten Region sicherstellen zu können, hat der Vorstand der LEADER Region Hausruck Mostlandl gemeinsam mit der Klima- und Energiemodellregion beschlossen, ein Projekt für die Entwicklung eines regionalen Mobilitätskonzept zu erarbeiten. Grundlegende Informationen dazu wurden bereits in der Bürgermeisterkonferenz im Oktober 2018 vorgestellt. Mit der Durchführung dieses gemeinsamen Workshops wird das Projekt gestartet. Begleitet wird die Region dabei von IST-mobil und der FH Oberösterreich.

Geplant wird ein Anruf-Sammel-Taxi-System für die sogenannten „ersten und letzten Meilen“, dass durch regionale Taxi- und Busunternehmen durchgeführt wird. Die Fahrtenkoordination erfolgt über eine softwarebasierende Zentrale. Die Projektentwicklung erfolgt in enger Abstimmung mit dem bestehenden ÖPNV.

Bei diesem Zielworkshop wurden die Bedürfnisse der Gemeinden der Region Mostlandl Hausruck erhoben. Diese bilden die Grundlage für die Planung. Es wurden dabei die Zielgruppen definiert und die Zielvorstellungen erarbeitet sowie weitere Anregungen und Wünsche zum Projekt aufgenommen. In einem Nächsten Projektschritt werden mit der FH Steyr Mobilitätvarianten für Gewerbebetriebe der Region erarbeitet.



Den Profis über die Schulter schauen konnte man im Rahmen einer Streuobst-Exkursion von Leader-Mostlandl Hausruck zu den Mostbaronen in die Moststraße nach Niederösterreich.
Den ersten Exkursionspunkt bildete die Destillerie Farthofer in Öhling. Im Rahmen einer Betriebsführung wurden die Produktionsstätte und der Verkauf der Mostelleria vorgestellt. Im anschließenden Besuch des MostBirnHauses in der Nähe des Stiftes Ardagger wurden den Besuchern die einzelnen Produktionsschritte erklärt und auf aktionistische Weise nähergebracht. Im Rahmen einer Verkostung hatten die Besucher die Möglichkeit die verschiedenen Geschmacksrichtungen und Intensitäten persönlich kennen zu lernen. Interessante Anregungen konnten sich die Teilnehmer aus der Besichtigung eine Bleiber-Weicher-Anlage mitnehmen. Mostbaron Hiebl in Haag hat mit Unterstützung der HBLA Klosterneuburg eine alte Methode weiterentwickelt.
Den Abschluss fand die Exkursion im Obstgarten und Mostkeller von Mostbaron Zeiner in Zeillern. Er gab den Teilnehmern der Streuobstexkursion einen Einblick in die Philosophie der Mostbarone und zudem einen persönlichen Ausblick in die Zukunft des Mostes. Mit der Botschaft: „Qualität hat immer eine Zukunft!“ verabschiedete er die Besuchergruppe aus dem Mostlandl.

Exkursionsteilnehmer lausche der Mostbaronin Doris FarthoferIMG 0128      Exkursionsteilnehmer bei der Besichtigung einer Bleiber Weicher Anlage


Mehr als 50zig Besucher informierten sich beim Energiestammtisch in Bad Schallerbach. „Wir schlafwandeln in die Klimahölle!“,ist das Resümee von DI Adolf Staufer zum IPCC Klima-Sonderbericht 2018 des Weltklimarates. Nur DSCN3987wenn jeder in seiner Umgebung die Politik zum Handeln bewegt, haben wir noch eine Chance den Klimakollaps zu vermeiden - so der Vortragende- die Folgen sind schwerwiegend Klimaflüchtlinge, Ernährungsengpässe und Wetterextreme. Weiters empfiehlt der Weltklimarat in seinem Bericht eine Begrenzung der globalen Durchschnittstemperatur auf 1,5 °C bis ans Ende des Jahrhunderts. Derzeit sind wir auf einem Kurs von 4°C Temperaturerhöhung. Um die Klimakrise realistischerweise abwenden zu können, wäre eine weltweite 30 % Emissionsabsenkung bis 2030 erforderlich. Das erfordert unbedingtmutige Tabubrüche, fordert Energiepionier Sepp Malzer bei seinem 299. Energiestammtisch. KEM-Manager Christian Neuwirth meinte zu dem augenöffenden Vortrag: „In den 32 Gemeinden Klima- und Energiemodellregion sollte uns die Dringlichkeit des Handelns bewusst sein."

Adolf Staufer kommt auch in Ihre Gemeinde!

Infos dazu wie auch zu aktuellen Förderungen gibt es bei KEM Manager Christian Neuwirth.

 


Zukunft Wohnen

Eine der großen Herausforderungen des ländlichen Raumes ist das Thema Wohnen. Nicht nur die Wohnformen, sondern auch die sozialen Aspekte des Wohnens, vor allem im Alter. Die meisten Menschen wohnen alleine oder zu zweit in ihrem Haus. Diese Wohnform mag für lange Zeit passend sein, aber nicht für immer und nicht mehr für Alle. Aber was bietet der ländliche Raum für Alternativen? Vor allem in der zweiten Lebenshälfte oder wenn ich besondere Bedürfnisse habe? Worauf sollte schon im jungen Alter beim Hausbau geachtet werden, um möglichst den Bedürfnissen auch im Alter gerecht zu werden? Wie kann ich auch im Alter noch selbstbestimmt leben?

Diese und viele weitere Fragen tun sich auf, wenn wir von „Wohnen“ sprechen.

Wir suchen JETZT Menschen, die sich Gedanken machen zu diesen Fragen. Menschen, die bereit sind, alternative Wohnformen anzudenken und die mit uns gemeinsam ein Projekt entwickeln, welches genau diese Problemstellung aufgreift.

Wir freuen uns auf Ihre Rückmeldung!

Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! | www.mostlandl-hausruck.at

Büro: 0699 17330009 | Gerlinde Grubauer-Steininger


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