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Oberösterreichs Leader-ManagerInnen setzen auf bottom-up

OBERÖSTERREICH / Herausforderungen sind für die 20 oberösterreichischen Leader-ManagerInnen nichts Neues, denn die Gestaltung der Zukunft ist eine Herausforderung für sich. Dieser Herausforderung stellen sich die regionalen GestalterInnen Tag für Tag mit Kompetenz, Leidenschaft und Überzeugung. Sie wissen aus ihrer täglichen Arbeit um die Bedeutung von LEADER, einer europäischen Fördermethode, die allerdings viel mehr ist als ein Programm zur Entwicklung ländlicher Regionen. LEADER ist ein seit Jahrzehnten erprobtes zähl- und messbares Erfolgsmodell.

Die Zahlen sprechen für sich!

In Oberösterreich gibt es 20 Leader-Regionen, in ganz Österreich sind es 77, in den europäischen Mitgliedsländer 3.300! Mehr als 3000 ehrenamtliche Personen aus Gemeinden, Unternehmen und der Zivilgesellschaft arbeiten in den Leader-Regionen Österreichs gemeinsam mit 200 Leader-MitarbeiterInnen in den Projektauswahlgremien eng zusammen, mehr als 10.000 Personen wirken in Projekten mit, 250 Millionen Euro an Förderung wurden allein in Österreich in den vergangenen sechs Jahren für Leader-Projekte genehmigt und mehr als 5000 Leader-Projekte mit einem Investitionsvolumen von mehr als einer Milliarde Euro in Österreich seit Juni 2015 umgesetzt.

Das Geheimnis des zukunftsorientierten Leader-Modells ist neben den Büros in den Regionen, der Nähe der Leader-ManagerInnen zu den Menschen ihrer Region und einem immer offenen Ohr für regionale Anliegen vor allem eins: Bottom-up. Im Gegensatz zu anderen Regionalentwicklungsorganisationen und Vereinen arbeiten alle Leader-ManagerInnen nah an den BürgerInnen. Sie fördern Beteiligung und fordern Partizipation ein, um Projekte und Aktivitäten gemeinsam mit den IdeengeberInnen, ProjektträgerInnen und beteiligten Gemeinden zu planen, zu entwickeln und umzusetzen. Immer im Bemühen, die Lebensqualität in der jeweils eigenen Region zu stärken.

Für gute Ideen und Themen, die auf der Stärkung der Region ansetzen, gibt es Fördergeld, das von einem gewählten regionalen Gremium verantwortungsbewusst, nachhaltig, regional und den Entwicklungsbedürfnissen einer Region entsprechend vergeben und eingesetzt wird.

LEADER ist alles in allem eine Riesenchance für Gemeinden, Vereine, Organisationen, Unternehmen, landwirtschaftliche Betriebe und auch Jugendliche.

In Weyregg am Attersee haben die 20 Leader-ManagerInnen aus Oberösterreich gemeinsam mit ihren AssistentInnen vor wenigen Tagen intensiv zum Thema Wirksamkeit, Bewusstseinsbildung, lernende und lehrende Methoden diskutiert und spannende Kommunikations-Projekte ausgearbeitet. Denn eines der großen Anliegen aller regionalen GestalterInnen ist es, LEADER noch klarer und verständlicher kommunizieren zu können, um auch Menschen die Chancen und Möglichkeiten des Förderprogrammes zugänglich zu machen, die Scheu haben vor Förder- und Verwaltungshürden.

Foto: LEADER OÖ

Bildtext: Die 20 Leader-Regionen Oberösterreichs werden von engagierten und kompetenten GestalterInnen begleitet.

 

Leader Team OÖ

 

 


In der vergangenen Projektauswahlgremiums-Sitzung (PAG) vom 15. Juni 2020 wurden alle vier vorgestellten Projekte beschlossen und als förderwürdig bewertet: Die Stefan Fadinger Bauerngruppe St. Agatha wird eine, in der Region einzigartige open air Waldbühne errichten. Die Gemeinde Aistersheim schafft mit dem Projektvorhaben „Begegnungsraum Oberhauser Teich“ einen öffentlichen Naherholungs- und Begegnungsraum im Zentrum der Gemeinde. Mit der 360° web cam auf der Pyramide am Etzinger Hügel in St. Agatha wird eine weitere Maßnahme für den digital erlebbaren Donauraum umgesetzt.

Der Peuerbacher Verein 4722-Bodenständig wird einen Food coop organisieren und LEADER unterstützt beim Start durch eine Kleinprojekt-Förderung. Die vier neuen Projekte sind regional, innovativ und stellen eine Bereicherung für die Menschen in der Region dar.

Mit den insgesamt 63 vom PAG beschlossenen Projekten sind nun 100% der Mittel ausgeschöpft. 2,7 Mio EUR an LEADER-Mittel konnten seit 2015 für die Region bewilligt werden. Wir erwarten im Herbst die Übergangsverordnung bis 2024 mit neuer Mittelzuweisung, damit wir weiter Projekte begleiten und auch fördern können.


Petra Humer ist ab Mai neue Klima- und Energiemodellregionsmanagerin. Die Grieskirchnerin studierte, nach dem Besuch der HTL, Soziologie mit einem Fokus auf Entwicklung, Global DSC01445Studies sowie Medien und Kultur. Neben Stationen im Journalismus und Marketing war Petra Humer lange im Bereich Koordination, Projektmanagement und Förderwesen tätig. 


Sie freut sich nun in der Region, in der sie selbst verwurzelt ist, im Bereich Klimawende und Nachhaltigkeit gemeinsam mit den Menschen etwas bewirken zu können. Bewusstseinsbildung und Partizipation, sind für sie wesentlich, um Bewegung entstehen zu lassen. Damit eine klimafreundliche Einstellung auch zu praktischem, klimafreundlichem Handeln führt. Sie möchte Ideen, Wissen und Expertise sichtbar machen, zusammenbringen und Motivation schaffen.

Besonders freut sie sich darauf, die Menschen, die in der Region etwas verändern möchten, kennenzulernen – junge Menschen, die sich aufgrund der Nutzung sozialer Medien und Aktivismus womöglich ganz anders mit dem Thema Klima auseinandersetzen, als auch die Generationen, die bereits ihre Erfahrung in Vereinen, Gemeinden, Firmen oder Initiativen einbringen. Diese Potentiale miteinander zu verknüpfen, gemeinsam tätig zu werden und zu gestalten, ist für sie einer der spannendsten Bereiche ihrer neuen Aufgabe.

 

Petra Humer
email: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Telefon: 0676/4034077

 


Im Zuge des Projektes „Initiative Streuobst“ wird zum gemeinsamen Yoga in der Streuobstwiese eingeladen. Die Mostlandl-Region bietet dafür die optimalen Voraussetzungen. Sanfte Hügel und eine Vielzahl wunderschöner Streuobstwiesen dienen als willkommene Möglichkeit um sich wieder gemeinsam im Freien zu bewegen. 

Yoga ist bekannt für die entspannende und wohltuende Wirkung die durch die jeweilige Praxis entfaltet wird. Genau das Richtige um mögliche Alltagssorgen für einen Moment zu vergessen und in eine positive Richtung zu lenken. Wo kann das besser gelingen als im Freien unter den Kronendächern der kostbaren Streuobstbäume?


„Yoga in der Streuobstwiese“ wird an zwei verschiedenen Standorten zu jeweils sechs Terminen veranstaltet. Treffpunkt ist die Jausenstation Turmkeller (Pollham 17) und der Hof von Christian Haider in Eschenau (Schachen 3). Die Einheit wird inklusive Entspannungsübung insgesamt 1,5 Stunden dauern. Mitmachen kann jede/r der/die gerne Yoga macht oder es gerne einmal ausprobieren möchte. Außer einer Yoga Matte wird nichts weiter benötigt.

Termine (für beide Standorte gleich):Roithen
Freitag 22.5. von 18:30 bis 20:00
Samstag 23.5. von 9:00 bis 10:30
Freitag 29.5. von 18:30 bis 20:00
Samstag 30.5. von 9:00 bis 10:30
Freitag 5.6. von 18:30 bis 20:00
Samstag 6.6. von 9:00 bis 10:30


Bei Regen findet der jeweilige Termin nicht statt (individuell werden dann Ersatztermine angeboten)

Organisatorisches:
Maximale TeilnehmerInnen: 10 Personen
Kosten: 15 €/Person
Mitzubringen: Yoga Matte (bei Bedarf Decke für Schlussentspannung)
Anmeldung per Mail an: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Oder telefonisch unter: 0676/656 2928

Standort Pollham:
Treffpunkt: Jausenstation Turmkeller, Pollham 17
Yoga-Lehrerin:
Mag. Silvia Rick
Sonnenhang 16
4710 Grieskirchen
+43 660 659 33 99
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
www.silviarick.com

Freitags nach der Abend-Einheit besteht die Möglichkeit in der Jausenstation Turmkeller noch auf Speis und Trank und ein gemeinsames Ausklingen einzukehren.

 

Standort Eschenau:
Treffpunkt: Schachen 3, 4724 Eschenau
Yoga-Lehrer in Eschenau:
MAG. CHRISTIAN HAIDER BA
SCHACHEN 3
A-4724 ESCHENAU IM HAUSRUCKKREIS
+43 (0)664 11 36 921
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
WWW.CHRISTIANHAIDER.AT

 

 


Das Projektbudget 14-20 ist fast ausgeschöpft und knapp 60 LEADER-Projekte wurden in den letzten 5 Jahren „auf die Reise“ geschickt. Das entspricht einem Fördervolumen von rund 2,7 Mio. EUR. Derzeit wird ein Großteil dieser Projekte umgesetzt und fertiggestellt, d.h. wir sind im Büro vor allem mit der Abwicklung von Zahlungsanträgen und der Projektdokumentation beschäftigt. Aber auch die Menschen stellen sich in diesen „besonderen Tagen“ viele Zukunftsfragen und es werden viele Projektideen und -vorhaben an uns herangetragen, die aus Sicht der Regionalentwicklung unterstützenswert sind und die wir auch gut begleiten möchten. Sollte eine Umsetzung in dieser Periode nicht mehr gelingen, dann zumindest eine entsprechende Vorbereitung für die nächste LE-Periode. 

Besonders stolz sind wir, dass es uns gelungen ist, einen guten Mix unterschiedlicher Projekte zu fördern, die auf unterschiedlichen Ebenen in allen 32 Gemeinden wirken. So gibt es zum einen eine große Anzahl an Initiativen, die ihre Wirkung vor allem in einem Betrieb oder einer Gemeinde haben. Z.B. Nahversorgerkampagnen, Therapiehof Auhäuslgut, die Natursalzoase oder die Schaurösterei. Dann gibt es zum anderen eine ganze Reihe von Projekten, die der Bevölkerung direkt in ihrem Alltag, in ihrer Freizeit begegnen. Z.B. Theater Meggenhofen, gesund und fit in Haag, Mundartweg Weibern oder der Motorik- und Fitnesspark St. Agatha. Und dann gibt es noch die Regionalentwicklungsprojekte, die keine unmittelbare Wirkung haben, aber auf die gesamte Region bewusstseinsbildend bzw. prozesshaft wirken. zB. Breitbandinternet, Mobilitätskonzept, Initiative Streuobst oder die inklusive Region Mostlandl-Hausruck. Besonders erfreulich haben sich auch die Kleinprojekte entwickelt. Dadurch konnten viele besonders engagierte Menschen rasch und unbürokratisch ihre Ideen umsetzen. zB. Marterlroas Pollham, Panoramablick Kallham oder Bücher bewegen in Hofkirchen. Dies sind nur einige wenige Beispiele, wo LEADER drinnen steckt. Sie alle tragen zur Lebensqualität bei und sind wertvolle Investitionen für die Menschen, die hier leben und urlauben. Alle Projekte können auf unserer Homepage unter Projekte nachgelesen werden.

 Die Ziele, die wir uns 2014 bei der Erstellung unserer lokalen Entwicklungsstrategie gesetzt haben, werden laufend überprüft. Viele haben wir bereits erreicht, an einigen wird noch gearbeitet, einige werden wir nicht erreichen. Laufende Evaluierung gewährleistet eine bestmögliche Vorbereitung auf die kommende Periode. 

DANKE an die Europäische Union, das Bundesministerium für Landwirtschaft, Regionen und Tourismus, das Land OÖ und nicht zuletzt die 32 Mostlandl-Hausruck Gemeinden. Sie Alle haben den Wert der Regionalentwicklung erkannt und ermöglichen uns, die Menschen bei der Umsetzung ihrer Ideen zu unterstützen und zu begleiten.

 

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